Erlebnispark mit 6 Buchstaben: Garten!

6 tolle Tipps für Abenteuer im Garten

Was brauchst du einen Freizeitpark, wenn du einen Garten hast? Ein herrliches Abenteuer-Areal für natürliche Bewegungen und für großflächige Spielfreude. So lernt man sich selbst kennen. Und die Welt.

Andreas Pietsch, freier Autor
mit Frau und drei erwachsenen Kindern

Expertenmeinung

Bewegung: „extrem wichtig!“

Ohne ausreichende Bewegung drohen schon im frühen Kindesalter Haltungsschäden, Übergewicht, Rückenschmerzen und andere Zivilisationskrankheiten. Außerdem fördert das Draußenspielen die Konzentrationsfähigkeit und geistig-seelische Fitness. Also: Raus an die frische Luft!
Fördern Sie die Grobmotorik: Im Garten trainiert Ihr Kind vor allem seine Grobmotorik.

Schaukeln fördert den Gleichgewichtssinn und Springen die Koordinationsfähigkeit. Rennen verbessert die Ausdauer, Klettern kräftigt die Arm-, Bein- und Rückenmuskulatur. Ganz gleich was die Kinder im Garten unternehmen: Es tut ihnen gut!
Weitere Tipps zur Förderung der Grobmotorik finden Sie hier.

Der Garten als AbenteuerspielplatzUnsere Must-haves:

6 Ideen für Abenteuer im Garten

1. Projekt: Wasserstraße

Wir bauen eine Riesen-Wasserstraße. Günstige Rohre gibt’s im Baumarkt. Noch einfacher geht’s mit unserer Wasserspielbahn.

2. Natur entdecken

Wir suchen Insekten und Spinnen unter Steinen und Blumentöpfen. Wenn die Kinder eine unbekannte Spezies finden, helfen Becherlupe und Insektenkarten bei der Bestimmung.

3. Raum nutzen

So groß wie der Garten ist kein Kinderzimmer der Welt. Genügend Platz für allerlei Bewegungs-Anreger. Manche bietet der Garten von sich aus: Bäume zum Rumklettern, Wege zum Drüberspringen, Rasen zum Toben. Dann noch ein paar Hüpfseile: Mensch, was willst du mehr?

4. Verstecke finden

Zwischen zwei Sträuchern, ganz im Verborgenen, gibt es den Ort der grenzenlosen Fantasie. Eine Höhle, eine Schatzkammer, ein kleines Paradies. Manchmal reicht es, eine große Decke über ein paar zusammengestellte Stühle zu werfen und mit Wäscheklammern zu fixieren! Fertig ist das Wohnzelt.

5. Gespenster suchen

Nach dem Grillen: Die Eltern sitzen am Feuer, die Kinder fahnden auf dem sicheren Terrain des eigenen Gartens nach Geistern. Zum Schluss liest ein Großer eine schaurige Gespenstergeschichte vor. Die Kinder kuscheln sich in Decken und lauschen gebannt.

6. Lichtspiele

Bei Dunkelheit wird die Hauswand zur Leinwand. Im Licht eines offenen Feuers oder eines Taschenlampen-Projektors werfen die Kinder lebendige Schatten auf den Putz: Da fliegt ein Vogel, da wiegt sich ein Baum, da droht ein Monster.

Was aus Elternsicht das Schönste ist:
Nach einigen Stunden im Garten herrscht am Abend Ruhe.
Denn die Kinder sind ratschefertig!