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Krippe, Kita & Co

Krippe, Kita & Co

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Kindergarten gehört dazu: Die Kinderbetreuung außerhalb der Familie ist in Deutschland längst selbstverständlich. Rund 95% der Kinder bis sechs Jahre werden in Kindertagesstätten betreut, ein gutes Drittel der Kinder zwischen einem und drei Jahren besucht eine Krippe. Dass Kindertagesstätten nicht nur die Eltern entlasten, sondern auch den Kindern guttun, darüber sind sich Experten einig: Kinder profitieren spürbar von den Fördermöglichkeiten in der Kita und vom täglichen Kontakt mit Gleichaltrigen. Mit unseren Tipps und Informationen rund um Krippe und Kindergarten möchten wir Ihnen helfen, eine Betreuungsform zu finden, die zu Ihrem Kind und Ihrem Familienalltag passt, damit jeder eine schöne, stressfreie Kitazeit hat.

Artikel zum Thema:

Krippe und Kindergarten

Männliche Erzieher für Krippe und Kita

Noch sind männliche Erzieher in Krippe und Kita eine Seltenheit. Wir haben aktuelle Zahlen und erklären, wie Männer den Kita-Alltag bereichern können.

Krippe und Kindergarten

Mein Kind weint im Kindergarten

Viele Eltern sind ratlos, wenn es Tag für Tag Tränen beim Abschied im Kindergarten gibt. Wir erklären, warum Kinder im Kindergarten weinen und was zu tun ist.

Krippe und Kindergarten

Was ist ein integrativer Kindergarten?

In einem integrativen Kindergarten kommen behinderte und nicht behinderte Kinder zusammen. Lesen Sie, was einen guten integrativen Kindergarten ausmacht.

Krippe und Kindergarten

Checkliste Kindergarten: Worauf achten?

Die Wahl des Kindergartens fällt nicht leicht – aber woran erkennt man einen guten Kindergarten? Wir haben Tipps und Infos – mit Checkliste für den Kindergarten.

Krippe und Kindergarten

Sprachförderung im Kindergarten

Lieder, Reime & Geschichten: Kinder spielerisch zum Sprechen animieren und Sprache fördern - was es mit der Sprachförderung im Kindergarten auf sich hat.

Krippe und Kindergarten

Öffentlicher oder privater Kindergarten

Wie eine Kita organisiert und nach welchem Konzept sie ausgerichtet ist, hängt auch vom Träger ab – Wir erklären öffentliche und private Kindergärten.

Krippe und Kindergarten

Kita: Welche Kosten kommen auf uns zu

Ein Kitaplatz ist für die meisten Eltern unverzichtbar, aber die professionelle Betreuung hat ihren Preis: Infos rund um Kita Gebühren und weitere Kosten.

Krippe und Kindergarten

Kindergarten: Ist Englisch sinnvoll?

Toben, Entdecken, Spielen – und eine Fremdsprache? Wir fragen uns, ob es für die Kleinen gut ist, im Kindergarten Englisch zu lernen oder ob es sie überfordert.

Krippe und Kindergarten

Was ist das richtige Kindergarten Alter

Mit drei Jahren beginnt das Kindergarten Alter – aber ab welchem Alter kann ein Kind in die Krippe und wie weiß ich, ob mein Kind bereit für die Kita ist?

Krippe und Kindergarten

Was braucht man für den Kindergarten

Brotdose, Regenzeug und Turnbeutel – was braucht mein Kind im Kindergartenalltag? Unsere Checkliste für Krippe und Kindergarten hilft bei der Ausstattung.

Krippe und Kindergarten

Was ist das Berliner Modell?

Sanft ankommen: Das Berliner Modell sieht eine schrittweise Kita-Eingewöhnung vor, die Vertrauen schaffen und den Weg in den Kita-Alltag erleichtern soll.

Krippe und Kindergarten

Kind verweigert den Kindergartenbesuch

Täglich fließen die Tränen… Was tun, wenn das Kind nicht in den Kindergarten gehen will? Lesen Sie, was dahinter stecken kann und testen Sie unsere Tipps.

Selbstständige Lernprozesse ohne Leistungsdruck

Die Zielsetzung eines integrativen Kindergartens ist es, jedem Kind – unabhängig von Geschlecht, Nationalität oder Behinderung – die Möglichkeit zu geben, seine Fähigkeiten frei zu entwickeln. Stigmatisierende Leistungsprinzipien würden diese Entwicklung behindern. Daher deckt sich der Ansatz der meisten integrativen Kindergärten weitestgehend mit dem pädagogischen Konzept von Maria Montessori: Sie schaffen eine Atmosphäre, in der individuelle Stärken und Schwächen Ihres Kindes berücksichtigt werden. Selbstständig gesteuerte Lernprozesse ohne künstlich erzeugten Leistungsdruck führen zu partnerschaftlichem Lernen und nachhaltigeren Ergebnissen. Speziell geschultes Personal begleitet und fördert die Lernprozesse auf pädagogisch wertvolle Art und Weise.

Rechtliches und Organisatorisches: Die wichtigsten Fragen

Wie finden wir die richtige Kita?

  • Ein „guter“ Kindergarten: Der beste Kindergarten ist der, in dem Ihr Kind sich wohlfühlt und dessen Betreuungszeiten und -konzept zu Ihren Ansprüchen passt. Weitere Auswahlkriterien für einen guten Kindergarten gibt es hier.
  • Privat oder öffentlich? Die entscheidenden Unterschiede zwischen privaten und öffentlichen Kindergärten sind in der Regel die Kosten und das pädagogische Konzept. Schauen Sie sich verschiedene Kitas an. Hierbei können unsere Testfragen zu privaten oder öffentlichen Kindergärten Ihnen auch weiterhelfen.
  • Elterninitiative: Elterninitiativen arbeiten selbstbestimmt und bieten viel Gestaltungsfreiheit. Gleichzeitig wird großer Einsatz von den Eltern erwartet. Ob eine Elterninitiative das Richtige für Sie und Ihr Kind ist, erfahren Sie hier.
  • Integrativer Kindergarten: Viele verschiedene Kindergartenkonzepte verfolgen integrative Ansätze, aber nicht bei allen liegt der Schwerpunkt auf der integrativen Arbeit. Lesen Sie mehr über integrative Kindergärten.
  • Englisch im Kindergarten: Die Meinungen über die Notwendigkeit von Fremdsprachen im Kindergarten gehen auseinander. In der Praxis kommt es auf das Kindergartenkonzept an. Wenn Sie sich für Englisch im Kindergarten interessieren, erfahren Sie hier mehr.

Welches Kita-Konzept passt zu meinem Kind?

Genau wie Schulkonzepte sind auch Kitakonzepte stark unterschiedlich. Vor allem private Kindergärten arbeiten oft konsequent nach einem bestimmten pädagogischen Ansatz. Zu den häufigsten Kita-Konzepten zählen:

Am besten schauen Sie sich die zur Auswahl stehenden Kindergärten selbst an, damit Sie das jeweilige Konzept in der Praxis kennenlernen – der persönliche Eindruck ist oft der sicherste.

Eingewöhnung: Für einen guten Start in Krippe und Kita

Die Kita-Eingewöhnung läuft von Einrichtung zu Einrichtung und von Kind zu Kind unterschiedlich ab. Viele Kitas arbeiten mit speziellen Eingewöhnungsmodellen wie dem Münchner Modell oder dem Berliner Modell, über das Sie hier mehr erfahren. Andere richten sich nach den Bedürfnissen der Kinder und nach denen der Eltern, denn vielen Eltern fällt die erste Trennung vom Kind fast schwerer als ihrem Nachwuchs. Besprechen Sie die Eingewöhnung vor dem Start in Krippe und Kita mit den Erziehern und holen Sie sich weitere Tipps und Infos, wie die Eingewöhnung abläuft.

Wenn die Eingewöhnung Probleme macht

Die meisten Kinder sind nach etwa vier Wochen voll und ganz im Kindergartenalltag angekommen. Manchmal gibt es aber auch über diese Zeit hinaus beim Abschied Tränen oder ein Kind fängt lange nach der Eingewöhnung plötzlich an zu klammern und will die Eltern morgens nicht gehen lassen. Jetzt sind Einfühlungsvermögen und etwas Geduld gefragt. Hier lesen Sie, was zu tun ist, wenn Ihr Kind beim Abschied im Kindergarten weint.

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Tipps und Infos rund um den Kita-Alltag

  • Die richtige Ausstattung für Krippe und Kindergarten: Im Kitaalltag brauchen Kinder noch einiges mehr, als nur einen Kindergartenrucksack. Angefangen von Hausschuhen über gute Regenkleidung bis hin zu Sonnencreme. Was genau Ihr Kind für Krippe oder Kita braucht, hängt von der Einrichtung ab. Vielleicht haben Sie vor dem Kindergartenstart eine Liste bekommen. Falls nicht, finden sie hier eine vollständige Liste mit der notwendigen Ausstattung für Kindergarten und Krippe zum Download.
  • Sprachförderung im Kindergarten: In vielen Kitas wird die sprachliche Entwicklung der Kinder von den Erziehern aufmerksam beobachtet und ggf. durch logopädische Fachkräfte gefördert. Das müssen keine schwerwiegenden Sprachdefizite sein, auch bei kleineren entwicklungsbedingten Sprachfehlern wie Lispeln oder falscher Anlautbildung wird angesetzt und spielerisch gefördert. Neben Spielen und Gruppenaktivitäten zur Sprachförderung werden bei Bedarf häufig auch Förder-Einheiten für einzelne Kinder angeboten. Hier lesen Sie, wie die Sprachförderung im Kindergarten abläuft.
  • Mein Kind will nicht in den Kindergarten: Bei allen Kindern kommt hin und wieder Kita-Unlust auf. Direkt nach dem Urlaub haben sie vielleicht keine Lust, jeden Morgen in die Kita zugehen, weil die freie Zeit mit Mama und Papa so schön war. Auch kurz vor der Ferienzeit sind Kinder manchmal genauso „urlaubsreif“ wie ihre Eltern. Aber was, wenn sich ein Kind über längere Zeit dagegen wehrt, in den Kindergarten zu gehen? Zunächst einmal gilt es, mögliche Gründe zu erforschen: Gibt es Konflikte mit anderen Kindern oder Probleme mit einem Erzieher? Wir haben Tipps, wie Sie damit umgehen können, wenn Ihr Kind nicht in den Kindergarten will.

Alternative Formen der Kinderbetreuung

Krippe und Kindergarten sind nicht die einzigen möglichen Formen der Kinderbetreuung. Als Alternativen stehen Tagesmütter, Großeltern oder eine private Betreuung durch Freunde und Bekannte zur Verfügung. Aber auch wenn Ihr Kind einen Kita-Platz hat, müssen Sie eventuell andere Betreuungsformen in Anspruch nehmen, etwa, weil die Betreuungszeiten nicht zu Ihren Arbeitszeiten passen.

Tagesmutter: Viele Eltern nehmen eine Tagesmutter in Anspruch, weil sie Kinder schon ab dem Babyalter aufnehmen und weil eine persönliche Betreuung im familiären Rahmen gewährleistet wird. Zertifizierte Tagesmütter müssen einen entsprechenden Tagesmutter-Kurs absolvieren. Dennoch ist die Betreuungsqualität sehr unterschiedlich, Erfahrung und Persönlichkeit spielen eine große Rolle. Hier finden Sie Tipps, was eine gute Tagesmutter ausmacht und wo Sie Tagesmütter finden.

Babysitter: Ein Babysitter springt nicht nur abends ein, wenn die Eltern ausgehen oder zum Sport wollen. Oft sind Babysitter auch gefragt, wenn die Eltern einen Nachmittagstermin haben oder wenn sie länger arbeiten müssen und ihr Kind nicht rechtzeitig von Krippe oder Kita abholen können. Grundsätzlich kann den Job jeder übernehmen – ob Teenager, Rentner oder befreundete Nachbarin. Das wichtigste Auswahlkriterium ist gegenseitiges Vertrauen und, dass die Chemie zwischen Ihrem Kind und dem Babysitter stimmt, damit es keine Probleme bei der Betreuung gibt. Wir haben eine Checkliste zusammengestellt, worauf Sie bei der Wahl des Babysitters achten sollten.

Au-pair: Au-pair-Mädchen – und immer häufiger auch Au-pair–Jungen – leben mit Ihnen in der Familie, helfen bei der Kinderbetreuung und übernehmen auch leichte Haushaltstätigkeiten. Sie sind aber nicht nur für die Kinderbetreuung da: Im Vordergrund steht das Kennenlernen eines anderen Landes und einer anderen Kultur. Familien schätzen Au-pairs, weil sie in der Familie leben und schnell zur Bezugsperson für die Kinder werden. Der Familienanschluss ist allerdings nicht ganz billig: Einem Au-pair steht ein eigenes Zimmer, ein wöchentliches Taschengeld und ausreichend freie Zeit zu. Auch Sprachkurse und Aktivitäten müssen ermöglicht werden. Wer also einen „billigen“ Babysitter sucht, für den ist ein Au-pair nicht das Richtige. Hier lesen Sie, was Sie bei der Auswahl von Au-pairs beachten sollten.